MIGUEL PALMA
Miguel Palmas (1964) Arbeiten stellen oft in traum- oder alptraumhafter Weise die Welt im Modell dar, technisiert, absurd und bedroht. Scheinbar spielerisch untersucht er bestimmte Aspekte der künstlerischen oder der allgemeinmenschlichen Wirklichkeit, meist geprägt jedoch von einem zutiefst skeptischen und pessimistischen Weltbild.
Autofocus
Seine Apparatur Autofocus (2006) erscheint zunächst wie die technische Umsetzung einer futuristischen Phantasie, wie wir sie aus anderer Zeit, beispielsweise von Leonardo da Vinci kennen. Ein propellerbetriebenes Schienenfahrzeug, an dessen Spitze sich eine Videokamera befindet, bewegt sich gleich einem Satelliten, „um” die Erde, d. h. zu ihrer sich drehenden Abbildung in Form eines Globus. Das entstehende Bild bzw. der sich automatisch scharf stellende Zoombereich werden auf einem Bildschirm gezeigt, als, wie Palma meint, „Analogie zu Google Earth”.
Autofocus


Mudam Luxembourg, 16/12/2007 - 07/04/2008
Miguel Palma
Autofocus, 2006
Bildschirm, Kamera, Ventilator, Globus, Wagen auf Schienen
320 x 150 x 100 cm
Sammlung Mudam Luxembourg
Schenkung 2006 - Reginald Neuman, Luxembourg
© Fotos: Andrés Lejona
Portugal Agora –
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