ERIK BOULATOV
Erik Boulatovs (1933) malerisches Werk fand erst mit der sowjetischen Perestroika größere öffentliche Anerkennung. Seine Arbeiten spiegeln eine distanzierte, oft ironische Haltung und kombinieren schriftliche und bildliche Elemente miteinander. Die Malerei Tam tam po dogoram – a tam i dom (2002, Da, da die Strasse hinab – und da ist zuhause) ist Teil der zwölfteiligen Serie Vot (Hier), in der Boulatov Worte eines Gedichtes von Vsevolod Nekrasov mit dem Versuch verbindet, eine malerische Brücke zwischen den Werken der russischen Realisten des 19. und dem Konstruktivismus des 20. Jahrhunderts herzustellen. Die Technik des mit Buntstift und Pastell gemalten Werkes und seine unterschiedlichen Lichtführungen geben ihm zudem eine traumhafte Distanz.
Tam tam po dogoram – a tam i dom (Là bas, là-bas sur les chemins – et là, la maison)

Tam tam po dogoram – a tam i dom (Da, da die Strasse hinab – und da ist zuhause), 2002
Ölfarbe, Buntstift und Pastell auf Leinwand
200 x 400 x 3 cm
Sammlung Mudam Luxembourg
Ankauf 2004
© Foto: Yves Bresson
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