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God Stack

Edward Lipskis (1966) Götterstapel, die wörtliche Übersetzung von God stack, hat etwas anziehendes und bedrohliches zugleich. Eine bunte chinesische Porzellanfigur wurde weitgehend unkenntlich gemacht, indem über ihre Schultern und ihren Kopf eine schlackenartige schwarze Masse gestülpt wurde, die sich erst bei näherem Hinsehen als Konglomerat aus zahllosen Wesen aus der chinesischen Götterwelt entpuppt. 

Mit ihrer überwältigenden amorphen Masse mag diese Skulptur eine metaphorische Bedeutung annehmen, bleibt aber doch im Unbeschreibbaren. Absichtlich entzieht der Künstler sie den Worten, wenn er sagt: Was ich versuche einzufangen, ist etwas, wofür wir keinen Namen haben. Lipskis vielgestaltige Skulpturen bewegen sich zwischen greifbarer Aussage und vager Empfindung. Seine Absicht ist es weniger, zu schockieren, als einen Bereich des Paradoxen zu schaffen, einen unbequemen Ort. Meine Arbeit beginnt mit einem vielleicht störenden Eindruck, der uns dann aber zu einer widerstreitenden Erfahrung von Sehnsucht und Abscheu führt.”

Ansichten der Ausstellung Premier étage – Second degré, Mudam Luxembourg, 17/11/2010 – 10/04/2011

Edward Lipski

God Stack
, 2007
Technique mixte
100 x 50 x 50 cm
Collection Mudam Luxembourg
Acquisition 2008
© Fotos: Andrés Lejona

.art

D’Wierk God Stack vum englesche Kënschtler Edward Lipski an der Emissioun .art op RTL.

Mech géif mol interesséieren

Explikatiounen iwwer dem Edward Lipski säi Wierk aus der Mudam Sammlung an der Emissioun Mech géif mol interesséieren, wat dat hei ass? um Radio 100,7.

 

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