BERND & HILLA BECHER
Die künstlerische Arbeit von Bernd & Hilla Becher (1931-2007 und 1934) bestand in einem großen und systematischen Projekt der fotografischen Erfassung von Industriebauten. Ausgeführt nach dem immer gleichen fotografischen Schema, erscheinen ihre Schwarzweißfotos wie kostbare Zeugnisse einer vom Verschwinden bedrohten industriellen Architektur.
Im Jahre 1976 hatten sie die erste Klasse für künstlerische Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf eingerichtet. Einige ihrer Schüler sind sehr berühmt geworden, wie Andreas Gursky, Thomas Ruff oder Thomas Struth.
„Die Bauwerke wurden ohne jede ästhetische Überlegung gebaut. Ihr einziger Zweck war ihre Funktionalität. Das heißt, wenn sie ihre Funktion verlieren, haben sie kein Recht mehr zu existieren und werden abgerissen. Nichts bleibt vom Industriezeitalter. Wir wollten daher mit unseren Fotografien dem Betrachter die Möglichkeit geben, in eine Zeit zurück zu kehren, die für immer ausgelöscht ist.”
18 Hauts Fourneaux





Bernd & Hilla Becher
18 Hauts Fourneaux, 1969-1986
Serie von 18 schwarz-weiss Fotos
40 x 30 cm jede
Sammlung Mudam Luxembourg
Beitrag FOCUNA
Ankauf 1996
© Fotos: Rémi Villaggi
D’Serie 18 Hauts Fournaux vun de Kënschtler Bernd & Hilla Becher an der Emissioun .art op RTL.
Explikatiounen iwwer d’Fotoe vu Bernd & Hilla Becher aus der Mudam Sammlung an der Emissioun Mech géif mol interesséieren, wat dat hei ass? um Radio 100,7.
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