FILIPA CÉSAR
Für ihre Ausstellung im Mudam beschäftigt Filipa César sich mit zwei im Jahr 1974 prägenden Ereignissen für die jüngere Geschichte ihres Heimatlandes Portugal: mit dem Ende des autoritären Salazar-Regimes sowie der Entlassung der portugiesischen Kolonie Guinea-Bissau in die Unabhängigkeit. Herzstück der Ausstellung sind die drei Filme Porto, Le Passeur und The Embassy, deren Basis zeitgenössisches Dokumentarmaterial sowie Interviews mit Aktivisten jener Zeit bilden. Ein Faksimile von Aimé Césaire Essay Discurso sobre o colonialismo [Über den Kolonialismus], der bis 1974, verboten war, sowie Plakate zum Thema komplettieren die Ausstellung.


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