AUSSTELLUNGEN
I’VE DREAMT ABOUT
COLLECTION MUDAM
Unser Bezug zur Realität wird von Künstlern ständig neu erfunden. Von den „realistischen Utopien” Tomás Saracenos bis zu den urbanen Expansionsmodellen François Roches sind die Künstler dabei stets als Pioniere derartiger Untersuchungen tätig und skizzieren als sanfte Träumer oder Visionäre neue Möglichkeiten des Seins. Als Resonanzkörper zahlreicher Utopien werfen sie auch einen kritischen Blick auf unsere Vergangenheit und machen dabei auch den Missklang kommender Tage hörbar.
CONRAD SHAWCROSS
THE NERVOUS SYSTEMS (INVERTED)
Im Mittelpunkt des Interesses von Conrad Shawcross stehen naturwissenschaftliche und philosophische Fragen. In seiner Arbeit begegnen sich diese Disziplinen und erzeugen Bilder, die komplizierte Zusammenhänge oder theoretische Grundlagen erfahrbar machen. The Nervous System, eigens für den Grand Hall des Mudam konzipiert, steht in einer Reihe ähnlicher Apparaturen, mit denen Shawcross Seile produziert und wieder in ihre Einzelfäden auflöst.
BØRRE SÆTHRE
UNTITLED (WARDENCLYFFE TOWER)
Bei den Installationen des Børre Sæthre handelt es sich um an Träume erinnernde Environments, die im Grenzbereich zwischen Märchen und futuristischen Universen anzusiedeln sind und bisweilen an Filme wie 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick erinnern. In seinen Werken kombiniert Sæthre ausgestopfte Tiere mit High-Tech-Environments und fügt damit heterogene Universen ineinander, um im Betrachter ein Gefühl der Fremdheit hervorzurufen.
TINA GILLEN
PLAYGROUND
In den Bildern von Tina Gillen bilden abstrakte Formen einen Kontrapunkt zu gegenständlichen Universen. Neben dem Wechselspiel dieser Dimensionen herrscht eine eindrucksvolle Ausgewogenheit zwischen der Beherrschung des piktoralen Repertoires und einer gewissen „Nachlässigkeit” in der Umsetzung. Ausgangspunkt für die eigens für die Ausstellung im Mudam produzierten Werke ist das Motiv des Arboretums.
MAURIZIO GALANTE & TAL LANCMAN
TRANSVERSAL DESIGN. HAUTE COUTURE - DESIGN - ARCHITECTURE
Modeschöpfer Maurizio Galante und Trendsetter Tal Lancman heben die enge Verbindung zwischen Kunst und Industrie hervor. Die Exponate sind Ergebnisse von Kooperationen mit Baccarat, Boffi, Cerruti Baleri, Craft, der Fondation Cartier, Ithemba, Mudam, Mussi... In der Verschmelzung zwischen Vergangenheit und Zukunft, Handwerk und Technologie lassen Maurizio Galante und Tal Lancman uns an der Entstehung ihrer Werke vom Konzept/der Idee bis zum fertigen Produkt teilhaben.
SARAH SZE
Sarah Sze schafft temporäre Skulpturen in situ, für die sie mit großer Sorgfalt eine Vielzahl von Alltagsgegenständen zu leichten, fragilen Strukturen zusammenfügt. Ihre Werke entstehen stets im Dialog mit der Architektur der Ausstellungsräume und konfrontieren den Betrachter mit verschiedensten Maßstäben, sind mal bescheiden, mal monumental, mal mikroskopisch klein oder auch überwältigend groß.
VICTOR MAN
Victor Man kombiniert Gemälde, Skulpturen, gefundene Objekte, Fotos oder Siebdrucke. Charakteristisch für seine Werke ist die finstere - gleichermaßen faszinierende wie unheimliche - Atmosphäre, die sie auslösen. Ausgangspunkt der Arbeiten sind häufig gefundene Bilder, die Melancholie und Einsamkeit verströmen, aus ihnen sprechen die Unerbittlichkeit des Daseins, Sehnsucht und Mystizismus.
FABRICA
Next Cabane und Riot Act sind Projekte von Fabrica, dem Kreativitäts-Think-Tank der Firma Benetton, der junge Künstler einlädt, an innovativen Projekten in den Bereichen Design, Musik, Film, Fotografie, Werbung und Internet zu arbeiten. Als „Brutkasten angewandter Kreativität” suchen die jungen künstlerischen Experimentatoren, begleitet von Spezialisten, die Grenzen ihrer Disziplinen zu überschreiten, um zukunftsweisende Ideen zu entwickeln.
LES DÉTOURS DE L'ABSTRACTION
COLLECTION MUDAM
In der Kunstgeschichte markiert der Schock, den Kandinsky 1986 angesichts der Getreideschober-Serie von Claude Monet erlebte, den Beginn der Abstraktion. Heute, gehören die theoretischen und politischen Fragestellungen, die das Abenteuer der Abstraktion begleiteten, längst der Vergangenheit an, die abstrakte Kunst aber verbreitet sich beständig weiter. Im Mittelpunkt dieser Sammlungsausstellung stehen dabei das Verschwinden des Motivs und das Auftauchen der Formen.
DESIGN CITY 2012
Bei Design City geht es um den Beitrag von Design zur Lebensqualität, ein Aspekt, der für die Ansiedlung von Unternehmen entscheidend ist und maßgeblich zur Profilierung und Attraktivität des Landes beiträgt. Die Veranstaltungsreihe kreist um die multidisziplinäre Arbeit von Designern. Im öffentlichen Raum findet die Ausstellung Index: Award 2011 statt, bei der Arbeiten der 60 Finalisten dieses internationalen Designwettbewerbs zu sehen sind.
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