AUSSTELLUNGEN
DIEU EST UN FUMEUR DE HAVANES
COLLECTION MUDAM
Mit Dieu est un Fumeur de Havanes, einer Ausstellung die sich mit den Begriffen Glaube und Fetichismus auseinandersetzt, schließt Mudam den Zyklus der Ausstellungen rund um die Mudam Sammlung ab. Dieser Zyklus wurde 2010 mit der Ausstellung Schöne Neue Welt eingeweiht, gefolgt von Premier étage, Second degré (2010), Walking through... (2011), I've dreamt about (2011) und Les Détours de l'abstraction (2012). Was gehört zum Mythos, was ist heutzutage ein Idol? Wie ist es um unseren modernen Glauben bestimmt?
THOMAS HIRSCHHORN
FLUGPLATZ WELT / WORLD AIRPORT
Mit World Airport präsentiert Thomas Hirschhorn die Metapher einer vernetzten Welt, die trotz der zahlreichen Netzwerke, die sie umspannen, in ihrem Innersten von großen Unterschieden geprägt ist. Seine aus „armen” und unterschiedlichsten Materialien zusammengesetzte monumentale Installation unterstreicht, in welchem Maße unsere Zeit bereits vernetzt ist, dies jedoch mehr durch Konfrontation und Kollision als durch Begegnung und Kommunikation.
FOLKERT DE JONG
ACTUS TRAGICUS
Die dreidimensionalen Bilder des Künstlers Folkert de Jong erscheinen auf den ersten Blick ebenso verführerisch wie verstörend. De Jong macht den Ausstellungsraum zur theatralischen Bühne, für die er realistische Szenerien in Lebensgröße entwirft, die mit großer Virtuosität aus Hartschaum angefertigt werden. Oftmals von historischen Ereignissen oder Episoden aus der Kunstgeschichte inspiriert, entfalten sich seine Werke in komplexen Kompositionen.
L'IMAGE PAPILLON
Die Ausstellung L’Image papillon bezieht ihre Anregung aus dem Werk des deutschen Schriftstellers W. G. Sebald und beschäftigt sich mit den komplexen Beziehungen zwischen „Bild” und „Gedächtnis”. Sie versammelt Werke von sechzehn Künstlern, die Sebalds Beispiel folgend das Thema Gedächtnis und Geschichte unter dem Aspekt der Erfahrung, der Reminiszenz und der zeitlichen Überschneidung behandeln.
ROBERT KNOTH & ANTOINETTE DE JONG
POPPY - TRAILS OF AFGHAN HEROIN
Im Rahmen des vierten Europäischen Monats der Fotografie präsentiert das Mudam in Zusammenarbeit mit Café Crème die Multimedia-Installation POPPY – Trails of Afghan Heroin von Robert Knoth und Antoinette de Jong. Von den grellbunten Blumenfeldern Afghanistans bis in die Straßen der Londoner Innenstadt verfolgt Poppy den durch 12 verschiedene Länder führenden Herstellungs- und Handelsweg von Heroin. Die Installation zeigt die dunklen, vielschichtigen Seiten der Globalisierung.
COLLECTION MUDAM
ART ORIENTÉ OBJET . KATINKA BOCK
Mit Unrooted Tree (Arbre sans racines) ou la Machine à faire parler les arbres, stellt Mudam ein Werk des französischen Künstlerduos Art Orienté Objet aus, welches vor kurzem in die Mudam Sammlung aufgenommen wurde. In einem anderen gezeigten Werk aus der Sammlung, Atlantic, Personne, entwickelt Katinka Bock eine Landschaft der Stille, der der Titel einen erzählerischen Unterton hinzufügt.
LUTZ & GUGGISBERG
Seit 1996 arbeiten Andres Lutz und Anders Guggisberg an einem vielfältigen Werk, das sich mit großer Freiheit aller möglichen Träger und Medien bedient. Gemeinsam realisieren sie Skulpturen, Gemälde, Installationen, Videos oder auch Konzerte und Performances. Ihre abwechslungsreiche Produktion ist geprägt von ihren sprühenden, erfinderischen Ideen, in denen sich die kuriose aber vollkommen stimmige Weltsicht der Künstler spiegelt.
THEA DJORDJADZE
Thea Djordjadze, die insbesondere durch ihren Beitrag auf der Documenta 13 in Kassel 2012 für Aufmerksamkeit gesorgt hatte, realisiert Skulpturen und Installationen mit bescheidenen Materialien, die sie sowohl aus der traditionellen Skulptur entlehnt wie aus der alltäglichen Umgebung. Die Ausstellung im Mudam ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit der Malmö Konsthall und dem Kunstverein Lingen.
YURI SUZUKI
LOOKS LIKE MUSIC
Looks Like Music ist eine Installation von Yuri Suzuki ausgerichtet auf eine seiner Toneinrichtungen mit dem Titel Colour Chaser: ein Roboter in Miniaturformat der sowohl eine schwarze Linie wahrnimmt, der er nachfolgt, sowie bunte Querstreifen die er in Ton umsetzt. Besucher können frei auf Papier malen und dabei gleichzeitig Musik komponieren, die dabei entstehende Zeichnung ist zugleich eine Tongestaltung.
LEE BUL
Aujourd’hui l’une des artistes sud-coréennes les plus actives sur la scène de l’art contemporain, Lee Bul entame sa carrière artistique dans les années 1980. Elle réalise alors des performances dans la rue durant lesquelles elle porte des vêtements prothétiques, véritables excroissances morphologiques. Plus récemment, son travail s'est orienté vers l'architecture. Après avoir fait subir des distorsions aux corps, elle manipule notre perception de l’espace.
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